HOME
  ENTWICKLUNG
  REALISIERUNG
  ARCHITEKTUR
  WOHNEN
  BEWOHNER
  ZUKUNFT
 
  BILDER
  LINKS
  NEWS
  KONTAKT
 
  DRUCKEN

DAS NEUE FRANKFURT - VERGESSENE MODERNE
DIE HEIMATSIEDLUNG

 
 

 
ZUKUNFT

Heimatsiedlung als Denkmal

Die Zukunft der Heimatsiedlung ist, was ihr äußeres Erscheinungsbild betrifft, durch die Eintra-gung ins Denkmalbuch 1989 gesichert. Die Gesamtanlage bleibt erhalten als ein eindruckvolles Beispiel des experimentellen Siedlungsbaus der Weimarer Zeit. Für alle Architekturinteressier-ten wird die Heimatsiedlung als international anerkannte Leistung des Neuen Frankfurt weiterhin Beachtung finden.
 

Sanierung sichert Bausubstanz

Die in 2004 noch laufende grundlegende Sanierung wird den Bestand von 1072 Wohnungen mit der Erneuerung des Heizungssystems, der Sanitärinstallationen, der Dachabdichtung und dem Austausch der Fenster auf den Stand der Technik bringen.
 

Lage zwischen Mainufer und Stadtwald steht für attraktives Wohngebiet

So wie zu ihrer Entstehungszeit kann die Heimatsiedlung auch weiterhin auf Grund ihrer Lage als attraktives Wohnquartier gelten. In idealer Weise verbindet sich hier die Nähe zur City als auch die Nähe zum Stadtwald, dem Naherholungsgebiet von Frankfurt. Gelegen im Stadtteil Sachsen-hausen, einem der beliebtesten Wohnquartiere Frankfurts, kann die Heimatsiedlung auch in Zukunft für angenehmes preiswertes Wohnen in der Großstadt mit einem attraktiven Wohnumfeld stehen. Allein der geplante Ausbau des nahen Flughafens wird durch die zu erwartende höhere Lärmbelastung in den südlichen Stadtteilen Frankfurts die Attraktivität dieses Wohngebietes schmälern können.
 

Bauhaus-Architektur passt sich zukünftigen Wohnbedürfnissen an

Dem Architekten Franz Roeckle gelang es vor 75 Jahren mit einem starken räumlich-formalen Gestaltungskonzept von Straßen, Grünflächen und klaren einfachen Architekturformen dem Wohnquartier ein einheitliches unverwechselbares Gesicht zu geben. Die Heimatsiedlung verbreitet besonders in ihren ruhigen Wohnstrassen eine angenehme Atmosphäre. Die bis zu 250 Meter langen Häuserzeilen mit ihren immer gleich gestalteten strengen Fassaden zusam-men mit dem alten Baumbestand werden auch auf zukünftige Generationen einen starken Eindruck hinterlassen.

Man kann vermuten, dass das von Roeckle viel verwandte Architekturelement der Glasveranda gerade für Stadt-Bewohner nicht an Attraktivität verlieren wird. Neben dieser zeitlos modernen Architektursprache bietet die Heimatsiedlung schon heute ein breites Spektrum an Wohnungs-größen. Das Angebot reicht von der 2 und 3-Zimmerwohnung über die geräumige 4 bis 5-Zimmer Etagenwohnung bis zum Stadthaus. Durch die von Franz Roeckle gewählte Halbskelett-bauweise lassen sich die Wohngrundrisse sich ändernden Ansprüchen an Wohnungsgröße und Raumzuordnung durch wenige Umbaumaßnahmen anpassen. Hier wird flexibles Wohnen im Bestand innerhalb vertretbarer Kostenrahmen möglich.
 

Mustersiedlung für den Mittelstand in der Metropole

Geplant und gebaut mit dem Anspruch einer Mustersiedlung für den Mittelstand in den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts, kann die Heimatsiedlung auch zukünftigen Ansprüchen des breiten Mittelstandes voll gerecht werden.

  1. Für die mobile junge Generation kann die Heimatsiedlung eine preiswerte Alternative zum elitären Wohnen am Westhafen oder dem Deutschherrenufer sein.

  2. Für die junge Familie bietet die Heimatsiedlung eine kinderfreundliche Form des Wohnens in der Stadt, das von der Etagenwohnung bis zum Stadthaus reicht.

  3. Für die zunehmende Zahl älterer Menschen ist die Heimatsiedlung das geeignete Wohn-gebiet um neue Wohn- und Lebensformen im Alter mit sozialen Kontakten in einer offenen Nachbarschaft zu realisieren.

  4. Für die in Frankfurt lebende große Gruppe der Ausländer kann die Heimatsiedlung zum Pilotprojekt für ein internationales Wohngebiet werden. Die Internationalität von Frankfurt erfordert auch ein Angebot an attraktiven Wohnraum für den internationalen Mittelstand. Die Heimatsiedlung, in der seit jeher eine Atmosphäre der Solidarität und Toleranz unter den Bewohnern vorherrscht, könnte nicht nur wegen ihrer Architektur sondern auch auf Grund einer internationalen und sozial ausgewogenen Bewohnerstruktur zur Mustersiedlung für eine Metropole wie Frankfurt werden.

Die gestartete Änderung in der Belegungspraxis, indem frei werdende Wohnungen aus der Belegungsbindung des Wohnungsamtes herausgenommen werden, kann die Heimatsiedlung wieder für den Mittelstand öffnen, für den die Siedlung vor mehr als 75 Jahren gebaut wurde.
nach oben